Magazin für Umweltschutz - so leben Sie nachhaltiger!

In den letzten ist folgendes auf der Welt passiert:

Leben - so tragen Sie zum Umweltschutz bei

Photovoltaikanlagen

Wenn Sie ein Haus besitzen ist die Installation einer Photovoltaikanlage eine Möglichkeit die Sie in Betracht ziehen sollten. Sie leisten einen Beitrag zur Energiewende und meist lohnt sich die Investition auch finanziell. Es gibt jedoch große Unterschiede zwischen den Herstellern und auch die Wirtschaftlichkeit einer solchen Anlage sollten Sie im Vorfeld genauer unter die Lupe nehmen. Wir erklären Ihnen worauf es ankommt. 

Ökostrom

Mit dem Abschluss eine Ökostrom-Vertrags machen Sie die Welt ein bisschen grüner.  Die Unterschiede zwischen Ökostrom-Tarifen sind aber gewaltig und wenn Sie schon mehr Geld ausgeben für Ökostrom sollte sich diese Mehrausgabe für die Umwelt auch lohnen. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie achten müssen und welche Tarife einen positiven Beitrag zum Vermeidung des Klimawandels leisten und welche nicht. 

Grüne Geldanlage

Mit dem Kauf einer Aktie, einer Anleihe oder eines Investmentfonds sagen sie JA zu den Produkten des Unternehmens und dessen ökologischem Fußabdruck. Als umweltbewusster Anleger sollten sie also genau hinschauen, wo sie ihr Geld anlegen. Diese Gedanken lohnen sich doppelt, denn nachhaltig wirtschaftende Unternehmen haben häufig auch langfristig spannende Ertragsaussichten. 

Wissen - warum ist Umweltschutz eigentlich wichtig?

Klimawandel: Zusammenhänge

Wir haben immer noch einen weiten Weg vor uns aber es gibt Grund zur Hoffnung. Erneuerbare Energien gewinnen rasant an Bedeutung und die Kosten pro Watt sinken kontinuierlich. Gleichzeitig hat sich die Staatengemeinschaft Ende 2015 erneut auf das 2 Grad Ziel verständigt. Es gibt also eine Vielzahl von Gründen für Hoffnung.

Status Quo: Globale Erwärmung

Die globale Erwärmung findet statt und das ziemlich stetig. Die 10 wärmsten Jahre seit 1880 liegen in den Jahren nach 2000 (mit Ausnahme von 1998). 2015 war das wärmste jemals aufgezeichnete Jahr. Wir weltweite Durchschnitts-Temperatur lag 0,87 Grad Celsius über Durchschnitt der Jahre 1951-1980. Quelle: NASA GISS.

Das große Artensterben

Artensterben - ein Problem?

Die Liste der ausgestorbenen Tierarten wächst schneller als je zuvor. Die Ausbreitung des Menschen ist schon lange eine existenzielle Bedrohung für eine Vielzahl von Tierarten. Das Artensterben wiederum bedroht die Existenz von uns Menschen, denn die Koexistenz von Mensch und Tier gerät schnell aus dem Gleichgewicht.

Technologie - bemerktenswerte Innovationen für eine grünere Welt

Fliegende Windkraftwerke

Fliegende Windkraftwerke

Windkrafträder haben einige bedeutende Nachteile. Sie sind schwer, teuer und nicht sehr schön anzusehen. Zudem wehen in höheren Höhen stärkere und beständigere Winde. Drachen könnten die Lösung sein. Sie fliegen in 300 Metern Höhe. Der Strom den sie generieren wird über ein Kabel zur Erde befördert. Die Technologie steht kurz vor der kommerziellen Nutzung.

Solarpreise fallen

Solarenergie immer billiger

Die Kosten für die Generierung von einem Watt Energie durch Solarpanele hat sich in den letzten Jahren drastisch reduziert. 2014 lagen die Kosten noch bei USD 0,36. Zum Vergleich: 1977 waren es noch über USD 76. Und es ist davon auszugehen, dass die Kosten weiter deutlich sinken. In sonnigen Ländern, wie Italien, Spanien und Portugal ist Solarstrom seit 2010 bzw. 2011 günstiger als herkömmliche Energiequellen. 

Dezentrale Energiespeicher auf dem Vormarsch

Dezentrale Energiespeicher

Energiespeicher sind ein wesentlicher Schlüssel für den Durchbruch der erneuerbaren Energien. Wind- Solaranlagen haben den Nachteil abhängig von Witterung und Tageszeit zu sein. Akkus speichern die am Tage generierte Energie und machen sie nachts nutzbar. Die Kosten für Lithium-Ionen-Akkus sind rapide gesunken. Und werden weiter sinken. Damit werden Wind- und Solarenergie noch günstiger.  

Umweltschutz oder Naturschutz - wo liegt eigentlich der Unterschied?

UmweltschutzDie Umweltschutzbewegung gewinnt seit den 60er und 70er Jahren zunehmend an Bedeutung. Globalisierung, Industrialisierung, Überbevölkerung und stetig steigender Konsum haben deutliche Spuren hinterlassen und zwingen zu einem Umdenken. Auch die Umweltpolitik hat seit den 70er Jahren an Fahrt aufgenommen und findet immer mehr Gewicht im politischen Geschehen.

Umweltschützer und Naturschutzaktivisten engagieren sich für den Erhalt von Umwelt und Natur. Aber wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen einem Umweltschutz und einem Naturschutz?

Ziel des Umweltschutzes ist die Wahrung von Lebensbedingungen unter denen die Menschheit langfristig bestehen kann. Ein Umweltschützer schützt Tiere und Natur, weil deren Erhalt und Schutz für den Erhalt der Menschheit von Bedeutung ist. Biodiversität sichert aus Sicht des Umweltschützers den Fortbestand der Menschheit. Artensterben stellt eine Bedrohung dar.

Ziel des Naturschutzes ist der Schutz der Natur, seien es Pflanzen, Tiere oder Regionen. Ein Naturschützer schützt Tiere und Pflanzen also der Tiere und Pflanzen wegen. Artenschutz ist aus Sicht des Naturschützers deshalb so wichtig, weil die Tiere selbst schützenswert sind. Nur indirekt spielt die Bedrohung für den Menschen durch eine geringere Biodiversität eine Rolle. Beide Bewegungen verfolgen meist gleiche Ziele, jedoch aus verschiedenen Beweggründen.

Es gibt aber auch Fälle in denen Umwelt- und Naturschützer unterschiedlicher Ansicht sind. Im Kampf gegen den Zika Virus wird dies deutlich. Eine geplante Maßnahme ist die Züchtung genmanipulierter Mücken, deren Nachwuchs im Larvenstadium stirbt. Aus Sicht des Umweltschutzes kann dies ein gangbarer Weg zum Schutz der Menschheit sein. Die Maßnahme widerspricht aber vollständig den Prinzipien des Naturschützers, dessen Ziel der Schutz der Moskitos ist.

 

Warum beschäftigen wir uns mit dem Thema Umweltschutz?

Aus Sorge: Unsere Umwelt zu schützen ist mit Abstand die wichtigste Herausforderung, der wir Menschen uns zur Zeit stellen müssen. Der Welt-Risiko-Bericht 2016 des Weltwirtschaftsforum bestätigt dies. Unser bisheriges Versagen dem Klimawandel in angemessener Weise zu begegnen und uns anzupassen ist zur Zeit das größte Risiko für Menschen, Institutionen und die Weltwirtschaft. Übrigens noch vor der Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen und der in vielen Teilen der Welt bestehenden Wasserknappheit. Umweltschutz ist keine Option es ist eine Pflicht - für jeden von uns. 

Aus Demut: Wir Menschen neigen seit unserer Entstehung dazu, zu glauben, wie wären die Krönung der Schöpfung, die Überspezies, das Maß aller Dinge. Dabei übersehen wir unsere Fragilität und vor allem unsere Abhängigkeit von der Natur und unseren aktuellen Lebensbedingungen. Eine Klimaerwärmung von nur einem Grad Celsius  seit der industriellen Revolution (der aktuelle Status Quo) bereitet uns größte Kopfschmerzen und birgt eine substanzielle Bedrohung. Die Lehren vieler Völker, zum Beispiel der Indianerstämme, die die Natur respektierten und ehrten, sind uns abhanden gekommen. Umweltschutz spielt in den meisten Kulturen keine Rolle. Es ist Zeit das rückgängig zu machen. Wir brauchen wieder mehr Respekt vor der Natur und dem Planeten Erde.

Aus Liebe: Wer erinnert sich nicht an magische Momente in der Natur, die Begeisterung beim Anblick eines Wals, eines Bergs oder eines 200 Jahre alten Baums? Alle Zoobesucher, Wanderer, Mountainbiker, Skifahrer, Wassersportler, Abenteuerurlauber, Outdoor-Enthusiasten, Fallschirmspringer, Kanufahrer, Cabriofahrer und die meisten anderen Menschen wissen was gemeint ist. Der Planet auf dem wir leben und dessen Bewohner und Natur bedeutet für uns Leben und Freude. Er ist über alle Maßen schützenswert.

Aus Begeisterung: Es gibt viele tolle Neuigkeiten, die Hoffnung machen. Millionen Menschen arbeiten und forschen weltweit mit Hochdruck daran neue Technologien zu entwickeln, die dem Klimawandel Einhalt gebieten. Es entstehen neue Methoden der Energiegewinnung, Elektroautos, Mitfahrzentralen, neue Methoden der Agrarwirtschaft und vieles mehr. Wir stehen vor einer Revolution die viele Bereiche unseres Lebens betrifft und betreffen wird. 

Aus Vorfreude: Großartige Entwicklungen bahnen sich ihren Weg in unseren Alltag. Unsere Enkelkinder werden uns verwundert ansehen, wenn wir berichten, dass es 2016 noch ein Gesundheitsrisiko war an einer Hauptstrasse zu wohnen. Und das wir Erdöl verwendet haben um Autos anzutreiben. Das wir Strom mit Kohlekraftwerken gewonnen haben, wozu wir ganze Landstriche umgegraben haben. Vor uns liegt eine sauberere, schönere und gesündere Welt. Wir werden unseren Enkelkindern eine bessere Welt hinterlassen als wir sie geerbt haben. Daran teilzuhaben, diese Entwicklung mitzugestalten ist ziemlich aufregend.